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Erfahrungsbericht GPS Modul 002

Erfahrungsbericht GPS-Modul Phottix

Erfahrungsbericht GPS Modul

Im Herbst habe ich mir das „Phottix“-GPS Modul gekauft. Das Modul wird an die Kamera angeschlossen und ermittelt aufgrund von Satellitensignalen den eigenen Standpunkt und  überträgt die Nord-Ost Koordinaten des Standpunkts in die EXIF-Daten des Fotos. Das wird auch als „Geotagging“ bezeichnet.

Manche Bildverwaltungsprogramme können dann den Aufnahmeort des Fotos auf einer Karte -wie etwa Google-Maps- anzeigen, auch „flickr“ nutzt das Geotagging, um die Fotos auf einer Karte anzuzeigen. Meine „MAC“-Software „Aperture“ nutzt auch diese Daten, um unter „Orte“ den Aufnahmeort anzuzeigen.

Laut der Information auf der Packung kann man auch das Laptop per USB-Anschluss mit dem Gerät verbinden und hat dann seinen Aufenthaltsort per Satelliten-Navigation zur Verfügung. Das Gerät soll aber nur mit WIndows XP, Vista und Windows 7 kompatibel sein.

Verarbeitung und Zubehör des Phottix GPS Moduls

Das Teil macht insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Den Strom bezieht es über den Zubehör – (Drahtauslöser etc.) Anschluß meiner Nikon D300 oder D700.Die Buchsen für den Mini-USB-Anschluss und dem Kamera-Verbindungskabel sind mit Gummikappen abgedichtet. Eine weitere Buchse (Minklinke) dient dem mitgelieferten Kabelauslöser als Anschluß. Den braucht man ja auch, weil durch den Anschluß des Moduls ja der Kabelauslöser-Anschluß an der Kamera nicht möglich wäre. Der Kabelauslöser hat auch eine Arretierung für Langzeitbelichtungen.

Das Modul kann man auf den Blitzschuh der Kamera stecken, oder mit der beiliegenden Textilschlaufe am Kamerariemen befestigen.

Im Gebrauch

Als erstes ist mir negativ aufgefallen, dass der Stecker des Kamera-Verbindungskabels sich nicht „narrensicher“ in die Buchse stecken lässt. Das heißt, ich habe nur durch Versuch und Irrtum herausfinden können, wie herum das Kabel angesteckt wird.

Das Phottix Modul braucht zwischen 2 und 5 Minuten, um Satellitensignale einzufangen. Es benötigt halt auch mindestens drei Satelliten, um eine Standortbestimmung vornehmen zu können. Im Januar war ich in Villingen, dort hat es keine Ortung vornehmen können. Es war entweder zu dicht bewölkt, es war zuviel Schneeregen oder einfach keine Satelliten da.

Bei den anderen Tests stand die Verbindung nach ein paar Minuten. Das Gerät blinkt rot bei der Suche nach Verbindung, in meinen Nikons blinkt das GPS-Symbol. Bei erfolgter Verbindung blinkt ein grünes Licht, das Kamerasymbol zeigt die erfolgreiche Verbindung an. Bei mehr als drei Satelliten leuchtet das grüne Licht dauerhaft.

Man kann das Gerät zusammen mit dem Belichtungsmesser in den Ruhezustand versetzen lassen. Ich hatte allerdings die Befürchtung, dass es dann wieder minutenlang nach Verbindung suchen muss, und habe den Ruhezustand abgeschalten. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass dann die Akkulaufzeit der Kamera deutlich zurückging.

Die Längen- und Breitengrade werden zuverlässig erfasst, allerdings hat man eine Streuung von wenigen Metern bzw. Centimetern. Auch die Höhe des Standorts wird erfasst, da „wackeln“ die Ergebnisse auch etwas.

Fazit:

Ein nettes Spielzeug für den, der auf so etwas steht. Bessere Geräte gibt es selbstverständlich, die zeichnen dann sogar Wegstrecken auf und geben sie in spezieller Software wieder. Die waren mir dann aber für ein Spielzeug zu teuer ;-).

Preis und Bezugsquelle

Das Gerät ist wohl baugleich mit einem Original Nikon Zubehörteil, kostet aber nur etwa die Hälfte des Original Nikon-Teils: 111,98€.

Bei Amazon:
www.amazon.de/gp/product/B002HT11RI

Für weitere Informationen, hier die Website des Herstellers:
www.phottix.com

 

 

  1. Ulrich
    UlrichFeb 04, 2012

    Bin auch ein Fan die Bilder mit Geo-Kodierung zu versehen. Meine Lösung: Einen GPS-Logger ( hab den http://www.royaltek.com/index.php/rgm-3800 ) an die Fototasche gehängt und zuhause mit GeoSetter ( http://www.geosetter.de )
    die Bilder als ersten Schritt des Workflows mit GPS-Infos versehen.

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