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Architektur

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Architekturaufnahmen

Hier bewegt sich nichts, alles hält still. Nicht nur Papier ist geduldig… Aber nicht umsonst sind gute Architekturfotografen teilweise so bekannt wie der Architekt selbst. Hier einige Beispiele aus meinem Fundus.

Sogenannte „stürzende Linien“ verzerren ursprünglich rechte Winkel bei Architekturaufnahmen. Sie entstehen, wenn wir die Kamera nach oben oder unten neigen. Im Bild rechts habe ich das Foto in der Bildbearbeitung „entzerrt“. In der vordigitalen Zeit musste man das Foto mit einer verschwenkbaren Großbildkamera machen, mit der man stürzende Linien ausgleichen konnte.

Berlin, Potsdamer Platz
Brennweite: 35 mm ISO: 100 Blende: 8,0 Verschlusszeit: 1/1000s

Bei diesem Bild nutze ich die stürzenden Linien um die Höhe der Gebäude zu betonen und verstärke den Effekt durch die Wahl eines Weitwinkel-Objektives.

Berlin, Potsdamer Platz
Brennweite: 35 mm ISO: 100 Blende: 8,0 Verschlusszeit: 1/1000s


Hier habe ich versucht, die Enge der Gassen und die geringe Breite der Häuser abzubilden. Im Bild rechts finde ich das besser gelungen.

Bild links: Altstadt Nizza
Brennweite: 28 mm ISO: 100 Blende: 5,6 Verschlusszeit: 1/180s
Bild rechts: Altstadt Nizza
Brennweite: 28 mm ISO: 100 Blende: 4,0 Verschlusszeit: 1/180s

Zweimal das gleiche Gebäude, etwa zur gleichen Tageszeit fotografiert. Links liegt die Gewichtung ausschließlich auf dem Gebäude, beim Bild rechts sieht man etwas mehr Umfeld, das zur Information über die Lage dienen kann. Die Bäume rahmen zudem das Bild ein.

Bild links: USA, Miami Beach
Brennweite: 28 mm ISO: 100 Blende: 4,5 Verschlusszeit: 1/1000s
Bild rechts: USA, Miami Beach
Brennweite: 28 mm ISO: 100 Blende: 8,0 Verschlusszeit: 1/500s


Alte Bauwerke wirken zuweilen authentischer auf Schwarz/Weiss-Fotografien. Zum Vergleich beide Versionen nebeneinander.
Nizza, Alte Oper, Promenade des Anglais

Brennweite: 50 mm ISO: 100 Blende: 4,5 Verschlusszeit: 1/1000s