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Glossar

Abbrenndauer

Länge der Zeit, die ein Blitz blitzt. Die Helligkeit des Blitzes wird nicht durch die verwendete Energie, sondern durch die Dauer des Blitzes bestimmt.

Anfangsöffnung

…eines Objektivs ist die größtmögliche Blendenöffnung (am Objektiv vermerkt). z.B. 1:2,8 ;  1:3,5-5,6

ASA / ISO

Maßeinheit für die Lichtempfindlichkeit eines Films oder Kamerasensors.

Auflösung

Beim Kamerachip oder Drucker die Detailgenauigkeit (in ppi/dpi), die der Sensor bzw. Drucker wiedergeben kann. Je höher die Zahl, desto größer die Anzahl der Details. Beim Druck benötigt aber ein Drucker eine gewisse Fläche, um Farben darzustellen. Deshalb sollte man sich nicht zu sehr von den hohen dpi-Werten irritieren lassen.

Blende

Veränderbare Öffnung mit Hilfe von Lamellen innerhalb des Objektivs. Große Blende (offene Blende, wie z.B. f=2,8) bedeuted kleine/geringe Schärfentiefe. Kleine Blende (geschlossene Blende, wie z.B. f=16) bedeuted grössere Schärfentiefe.

Bouqet (Buket)

Die Unschärfe, die bei geöffneter Blende im Hintergrund entsteht. Wird oftmals als Qualitätsmerkmal eines Objektives angegeben. Das Bouquet hängt  von der Anzahl der für die Blende verwendeten Lamellen und auch von der Brennweite (also von der Schärfentiefe des Objektivs) ab.  Da werden allerdings bei den teureren Objektiven oft 9, statt 7 oder 8 Lamellen verwendet. Bei ganz geöffneter Blende spielt das natürlich keine Rolle.

Blitz

Hilfslicht für Kameras. Der Name kommt von der kurzen “Abbrenndauer“, die so auch Bewegungen “einfrieren” kann, da das Motiv nur für eine extrem kurze Zeit (1/1000 sec.) beleuchtet wird.

Blitzsynchronzeit

kürzeste Verschlußzeit, bei der das Bildformat noch vollständig vom Blitz ausgeleuchtet wird. Ist normalerweise eine Zeit zwischen 1/160 und 1/300 Sek. Bei zu kurzer Synchronzeit schattet der Verschlußvorhang einen Teil des Formats ab. Bei heutigen Digitalkameras allerdings hinfällig, da aktuelle Blitze von der Kamera „erkannt“ werden und es gar nicht möglich ist, eine kürzere Verschlußzeit einzustellen. Die Blitzsynchronzeit ist auch nur bei Kameras mit Schlitzverschluß (wie er in Spiegelreflexkameras verwendet wird) relevant. Sucherkameras haben meist einen digitalen Verschluß, mit dem man auch mit 1/1000 sec oder kürzer Blitzen kann.

Chipgrössen (Sensorgrössen)

Größe des Kamerasensors. Hier wird in der Regel die Bilddiagonale angegeben. Zum Beispiel: 1/3 Zoll, APS, APS-C, Vollformat (24x36mm)

CMYK

Cyan, magenta, yellow, black. Farben des “subtraktiven” Farbraums, wie z.B.beim Druck zur Verwendung kommen. Diese Farben „subtrahieren“ Anteile des (weißen) Lichts und reflektieren so nur ihre Eigenfarbe. Gemischt – bzw. übereinander gedruckt ergeben Cyna, magenta und yellow die Farbe schwarz. Da in der Praxis daraus nur ein schmutziger Braunton entsteht, wird beim Druck schwarze Farbe hinzugenommen.

Cropfaktor

Der Faktor, um den ein Sensor in Bezug zum Kleinbildformat (24x36mm) kleiner ist.

Digitale Bildformate

JPEG, TIFF, RAW, GIF, PNG. Je nach Einsatz kommen diese Formate bei der Fotografie, oder da z.B. GIF nur eine farbreduzierte  Bilddatei ist, als Grafik bzw. Animation zum Einsatz. Das PNG findet oft auf Webseiten Verwendung, u.a. da es einen Transparenz-Kanal hat (für Logos).

dpi

Dots per Inch =(Druck)Punkte pro Inch (=Zoll =etwa 2,54cm) Maßeinheit für die Druckauflösung – der Detailgenauigkeit eines (gedruckten oder digital fotografierten) Bildes.

Farbtemperatur

unterschiedliche Lichtquellen haben eine unterschiedliche Farbtemperatur (angegeben in Grad „Kelvin“).

Farbtiefe

(in “bit” angegeben) 8 bit Farbtiefe bedeuted 2 hoch 8 (=256) Farben pro Farbkanal (rot,grün,blau) = 2 hoch 24 (ca.16,7 Mio.) Farbabstufungen, die im Bild abgebildet werden können. Bei deutlich weniger Farbabstufungen nehmen wir Farbverläufe als „abgerissen“ wahr.

Festbrennweite

Objektiv mit starrer Brennweite – im Gegensatz zum Zoomobjektiv

Firewire

Anschluß für Peripheriegeräte am Computer mit hoher Datenübertragungsrate. Schneller als USB 2.0. Wird derzeit von „Thunderbolt“ abgelöst, das etwas schneller als USB 3.0 ist.

Fotografie

“Malen mit Licht” (griech.Photos=Licht, Graphie=Malen). Die Abbildung eines Motivs mithilfe von Licht.

FPS

Focal Plane Shutter Synchronisation=Synchronisiert den Blitz mit Verschlusszeiten schneller als die ursprüngliche Blitzsynchronzeit (meist zwischen 1/160 und 1/300 Sek.).

GIF

Digitales Bildformat. Stellt Grafiken mit deutlich reduzierter Farbanzahl dar. Wird verwendet für Buttons oder Icons auf Webseiten. Meist aber als „animiertes GIF“, verwendet, bei dem 2 oder mehr Bilder als kleine Animation wiedergegeben werden.

Hauttonmessung

Belichtungsmessung, die nur die Helligkeit der Haut/des Gesichts berücksichtigt

HDR

High Definition Range = Bilder mit einem sehr hohen Farb- und Helligkeitsumfang, die durch Belichtungsreihen von mehreren unterschiedlich belichteten Bildern, die in einer speziellen Software ineinander gerechnet werden, entstehen.

Histogramm

Grafische Darstellung der Helligkeits- und Farbverteilung im Bild.

HSS

High Speed Flash Synchronization=Synchronisierung des Blitzes mit Verschlusszeiten schneller als die Blitzsynchronzeit. Braucht spezielle Blitzgeräte (Systemblitze, meist die des Kameraherstellers)  und Blitz-Synchronisierung – und hohe Leistung. Das geht aber auch zulasten der Blende, man muss die Blende öffnen.

JPEG

Digitales Bild/Dateiformat. Das Bild wird komprimiert – die Qualität leidet bei jeder erneuten Speicherung in diesem Format. Unerläßlich, um Bilder im Internet zu veröffentlichen.

Leitzahl

Zahl zur Messung und Veranschaulichung der Leistung eines Blitzgerätes

Location

„Denglisch“, Fotografen-Jargon=Kulisse bei Portrait oder Modeaufnahmen

Masterblitz

im Kamera- oder Blitzmenü einstellbare Funktion bei der ein Blitz gezündet wird und alle weiteren verwendeten Blitze gleichzeitig auslösen. Der in die Kamera eingebaute Blitz kann meist als Masterblitz verwendet werden. Beim Kauf eines externen Blitzes sollte man darauf achten, dass dieser als „Slaveblitz“ verwendet werden kann.

Objektive

komplizierte Linsenkombinationen um ein Motiv mit der Kamera scharf abzubilden und Abbildungsfehler zu korrigieren.

Offline

Der Computer ist nicht mit dem Internet verbunden.

Online

Der Computer ist mit dem Internet verbunden, Datenübertragungen benötigen mehr Zeit als beim Kopieren zwischen Rechner und Festplatte.

PDF

Dateiformat des Acrobat Readers. Zur Weitergabe und Darstellung von Druckdaten (Schrift, Grafiken und Fotos) in komprimierter Form.

Pixel

Bildpunkte digitaler Bilder oder eines Monitors.

PNG

Digitales Bildformat, enthält einen „Transparenzkanal“, sodaß komplexe Formen (wie z.B. bei Logos) als Form und nicht als Rechteck abgebildet werden und so in einen Hintergrund integriert werden können.

ppi

Pixel per Inch =(Bild)Punkte pro Inch/Zoll (1 Inch ist etwa 2,54 cm). Maßeinheit für Monitor-, Drucker- oder Sensorauflösung.

RAW

Digitales Bildformat. ”Roh”-Format. Muß erst im RAW-Konverter in TIFF oder JPEG umgewandelt werden. Bietet größeren Bearbeitungsspielraum als das JPEG/TIFF, da es 2 hoch 14 oder 2 hoch 16 Farben pro Farbkanal darstellt. Auch als „Digitales Negativ“ bezeichnet, da es immer ein unbearbeitetes Bild ist und eine hohe Qualität aufweist. Änderungen an der Einstellung wirken sich nicht auf das RAW aus, sondern nur auf die Ausgabedatei.
Trotz all dieser Vorzüge ist die Dateigröße des RAWs verhältnismäßig klein, sodass es dadurch hervorragend als Archivierungsformat für Fotos eignet.

RGB

Rot, grün, blau. Farben des “additiven” Farbraums. Kamera und Monitor stellen die Farben so dar. Weißes Licht entsteht durch die „Addition“ der einzelnen Lichtfarben. (Wenn man Lampen dieser Farben auf eine matte Folie projeziert, entsteht darauf ein weißer Lichteindruck.

TAG

“Etikett” an einem Bild. Wird beim Fotografieren zur Markierung, d.h. Zuordnung und Archivierung einer Datei hinzugefügt. (z.B. Sterne zur Bewertung oder Farbmarkierungen)

TIFF

Digitales Standard-Bildformat, unkomprimiert, hohe Dateigrösse. Bei einer Kamera mit 12 Mio. Pixeln (12 Meagpixeln) hat das TIFF 36 MB, 12 MB pro Farbkanal rot, grün, blau.

Ringblitz

„O“ (Ring)- förmiges Blitzgerät, durch das man hindurch fotografiert. Ermöglicht so eine nahezu schattenlose Ausleuchtung des Objekts. Entwickelt in erster Linie für medizinische Fotografie. Hatte aber in den frühen 2000er Jahre einen Hype in der Modefotografie. Heutzutage immer wieder genutzt für Makrofotografie, da es um das Objektiv herum angebracht wird und so nahe Einstellentfernungen ermöglicht.

Sensor

lichtempfindliches Bauteil von digitalen Kameras zum Aufnehmen von Bildern, Nachfolger des chemischen Films. Auch landläufig als „Chip“ bezeichnet.

Schärfentiefe

Bereich vor und hinter der Schärfeebene, in dem das Motiv noch scharf erscheint.

Speicherkarten

CF, SD,xD, Sony Memory Chip. Das sind Massenspeicher, um die mit der digitalen Kamera fotografierten Bilder “festzuhalten” bis sie auf dem Computer gespeichert werden können. Kameras verschiedener Hersteller benötigen oft unterschiedliche Speicherkarten. Beim Kauf einer Kamera sollte man auch den Preis der unterschiedlichen Speicherkarten pro Gigabyte vergleichen.

Slaveblitz

Hilfsblitze, (Zweit- oder Drittblitz für Aufhellung, Gegenlicht oder andere Lichteffekte ) die vom Masterblitz gezündet (meist per Fotozelle) werden.

TAG

“Etikett” an einem Bild. Wird zur Zuordnung und Archivierung einer Datei in Archivierungsprogrammen hinzugefügt.

Teleobjektiv

Objektiv mit engem Bildwinkel, das mit geringer Baugrösse eine lange Brennweite erzielt und Gegenstände optisch “heranholt.” „Rafft“ Distanzen, so das Abstände kürzer erscheinen, als sie sind.

TTL-Messung

Misst das Licht durch das Objektiv hindurch. Der Belichtungs- messer befindet sich im Gehäuse hinter dem Objektiv und misst auch das Blitzlicht und steuert so auch die Blitzleistung.

USB

Anschluß für Peripheriegeräte (USB-Sticks, Multimediageräte, Festplatten etc.) am Computer.

Verschlusszeit

Zeit in Sekunden(bruchteilen) für die der Verschluß der Kamera Licht auf den Sensor bzw. Film läßt

Weißabgleich

Abstimmung der Kamera bzw.des Kamerasensors auf unterschiedliche Licht- bzw. Farbtemperaturen in unterschiedlichen Aufnahmesituationen (Sonnenlicht zu verschiedenen Tageszeiten, Glühlampen oder Neonlicht etc.).

Weitwinkelobjektiv

Objektiv mit großem Bildwinkel. “Dehnt” Distanzen, sodass Grössenunterschiede und Abstände grösser erscheinen als sie sind.

Zoomobjektiv

Objektiv mit veränderbarer Brennweite. Oft vereinigen moderne Zooms Tele- und Weitwin- kelobjektive in einem Objektiv. Nachteil: geringere Lichtstärke und schlechtere Abbildungsleistung als Festbrennweiten.